Kaffee ist ein Genuss voller gesunder Komponenten, Geschmäcker und Aromen, und ist ein wahres Wundergetränk für unser Wohlbefinden. Er erinnert uns daran, sich Zeit zu nehmen zum Genießen und Entspannen – auf eine Art und Weise wie die meisten von uns diesen Moment als den wohl angenehmsten des Tages empfinden. Wir alle verdienen einen guten Kaffee. Einen besseren Kaffee.

Hier haben wir einige Tipps für dich, die dir dabei helfen sollen, gute Kaffees zu finden – und am wichtigsten, deinen ganz persönlichen Geschmack kennenzulernen #findyourtaste.

  1. Suche nicht nur nach Kaffees im Supermarkt

Obwohl man in den Regalen des Supermarktes manchmal auch Wunder entdecken kann, sind die Kaffees, die wir an diesen Orten kaufen, meistens eher mittelmäßige Massenware und haben bereits eine lange Lagerzeit hinter sich, wenn sie bei uns in den Tassen landen (daher schmecken sie manchmal etwas erdig und nehmen mit der Zeit auch den Geschmack von Metall aus der Aluminiumverpackung an).

Wo soll man seinen Kaffee dann kaufen?

Wir befinden uns momentan in der „Dritten Welle des Kaffees“ (engl.: „Third Wave Coffee“). Es wäre ratsam, die Protagonisten dieser Bewegung zu besuchen: Schauen Sie sich die Spezialitätenkaffeeanbieter und -cafés an, die in Ihrer Nähe sind, dort werden Sie bestimmt qualitativ hochwertige Kaffees finden, welche diese Kaffee-Gourmets sorgfältig für Sie ausgewählt haben – was sie dort selbst konsumieren und ausschenken schmeckt meistens auch zuhause gut.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, zu den Spezialitätenkaffee-Röstereien oder den Produzenten selbst zu gehen (ok, vielleicht haben wir zweiteres Privileg in Deutschland nicht jeden Tag ). Innerhalb dieser neuen Kaffeewelle gibt es viele kleine Produzenten, die nicht nur anbauen, sondern auch ihren eigenen Kaffee aufbereiten und rösten. Diese kleinen Verarbeitungs-Stationen nennt man auf spanisch „Micro-Beneficios“. Wenn Sie sich in Kaffeeanbauländern befinden, empfehlen wir Ihnen die Kaffeebauern direkt zu besuchen, um guten Kaffee zu bekommen.

Gehe zu Kaffeemessen! Auf den Kaffeemessen trifft man Produzenten, Röster und gönnt sich den ein oder anderen leckeren Kaffeeeinkauf.

  1. Schau dir das Etikett an, frag nach Informationen

Eine weitere Empfehlung, um guten Kaffee zu finden lautet: „Suchen und fragen Sie nach Informationen über den Kaffee“. Gehen Sie nicht alleine nach dem Markennamen, schauen Sie genauer hin. In Ländern, in denen der Konsum von Kaffeespezialitäten weit fortgeschritten ist, spielen die Informationen auf den Etiketten eine große Rolle. Der neugierige Verbraucher erwartet Rückverfolgbarkeit. Das heißt, er möchte wissen, woher der Kaffee kommt und wie er aufbereitet wurde. Daher ist es bei Spezialitätenkaffees normal, dass der Name des Erzeugers, der Farm, der Region, der Höhe, der Aufbereitungsmethode usw. genannt wird.

Wenn Sie all diese Informationen zur Rückverfolgbarkeit auf dem Kaffee finden, ist das ein gutes Zeichen. Wenn Sie diese Informationen allerdings nicht finden, fragen Sie die Person, die Ihnen den Kaffee verkauft Folgendes: aus welchem Land und welcher Region stammt der Kaffee? Ist er „Fully Washed, Honey oder Natural“? Auf welcher Höhe liegt die Farm? Wie ist er geröstet worden? Daumen hoch, wenn er auf all diese Fragen Antworten geben kann.

  1. Für bestes Aroma achte darauf, frischen Kaffee zu kaufen

Eine Sache, die beim Kaffeekauf nicht außer Acht gelassen werden darf, ist das Röstdatum. Die meisten Verpackungen geben dies nicht preis, überprüfen Sie dann stattdessen das Ablaufdatum. Ein Kaffee hat generell eine Haltbarkeitsdauer von ca. 1 Jahr. Um ihn frisch zu konsumieren, ist es am besten, ihn nicht später als 3 Monate nach der Röstung zu trinken (die es ganz genau sehen, empfehlen sogar nur anderthalb Monate als die angemessene Grenze, um alle Aromen und Noten des Kaffees zu erhalten). Mit Hilfe des Ablaufdatums können wir in etwa herausfinden, wie lange die Röstung zu diesem Zeitpunkt mindestens her sein wird, und daraus Schlüsse ziehen.

  1. Nimm lieber ganze Bohnen

Die meisten Kaffeekonsumenten haben keine Kaffeemühle zuhause. Aber wenn dein Gaumen, wie unserer, süchtig nach dem Geschmack von frischgemahlenem Kaffee geworden ist, wirst du bestimmt in eine Mühle investieren und es nicht bereuen.

Die Sache ist, dass die Kaffeebohnen als Ganze die Explosion von Aromen und Geschmack viel besser bewahren können, also all das was eine gut gemachte Röstung aus den Bohnen herausgekitzelt hat. Während des Mahlvorgangs, werden alle diese Köstlichkeiten für den Verzehr freigesetzt. Ein gemahlener Kaffee verliert viel schneller seinen wertvollen Geschmack als eine Bohne, die erst zum Zeitpunkt des Verzehrs gemahlen wird. Es gibt ein breites Spektrum an Mühlen – von super High-Tech bis zu manuellen Mühlen, je nachdem was man möchte und was das eigene Budget zulässt.

  1. Kauf nur so viel, wie du trinken kannst

Wie wir sehen können, ist „Frische“ des Kaffees ein besonders wichtiges Thema, um zuhause einen guten Kaffee genießen zu können. Daher ist unsere Empfehlung, nur so viel Kaffee auf einmal zu kaufen, wie du auch trinken kannst. Kaufe kleine Pakete zum Ausprobieren, große Pakete, wenn der Kaffeeverbrauch im Haus oder im Büro höher ist. So wirst du nie alten Kaffee im Schrank stehen haben. Und bitte bewahre deinen Kaffee niemals im Kühlschrank auf, sonst entwickelt er sich in eine feuchte Substanz, die nach allem anderen schmeckt was im Kühlschrank ist, außer nach Kaffee.

 

  1. Probiere verschiedene Sorten und Regionen aus und finde deinen eigenen Geschmack

Nur in Costa Rica gibt es 8 verschiedene Kaffeeregionen. Jede Region hat ihre ganz persönlichen Noten und Aromen. Es ist faszinierend! Probiere Tarrazú, aber auch Valle Occidental, trinke Kaffee aus dem Valle Central, aus Guanacaste. Teste auch verschiedene Kaffeesorten: die Arabica Familie beinhaltet die Sorten Caturra, Catuaís, Bourbons, Javas, Pacamaras, Maragogypes und viele, viele mehr. Finde heraus, wie die Aufbereitungsmethode sich im Tassenprofil zum Ausdruck kommt. Du wirst beginnen, die Unterschiede zu schmecken zwischen Gewaschenen „Fully Washed“, „Honeys“ und „Naturals“.

  1. Trainiere deine Nase und deinen Geschmackssinn

Am Anfang erleben wir alle das Gleiche: Jeder Kaffee riecht gleich! Wir müssen erst unseren Geruchs- und Geschmackssinn trainieren, um die Aromen einordnen und herausschmecken zu können. Dann können wir erkennen, wann ein Kaffee im Übermaß geröstet wurde, wann er schon etwas älter ist und natürlich, wann es sich lohnt einen zu kaufen.

Gute Kaffeeverpackungen haben ein Ventil. Der eigentliche Zweck ist, dass Kaffee nach dem Rösten weiter entgast, und die Gase durch dieses Ventil entweichen können (und sie gleichzeitig kein Sauerstoff hereinlassen), aber wir können durch dieses Ventil auch den Duft des Kaffees vor dem Kauf wahrnehmen.

  1. Billig ist oftmals teurer

Es wichtig zu wissen und zu erkennen, dass wenn man einen guten Kaffee trinken möchte, man ein bisschen Geld dafür ausgeben muss. So wie man es auch für andere hochwertige Produkte wie Wein tut. Es gibt billige Kaffees, es gibt mittelpreisige Kaffees, es gibt „teurere“ Kaffees. Wenn wir Kaffee von „Microbeneficios“ (Kleinbauern mit eigener Verarbeitungsstelle) oder von kleinen Röstereien kaufen, wenn wir für diesen Kaffee angemessenen Preis bezahlen, erkennen wir die harte Arbeit der Kaffee-Produzenten an, die sich bemühen, den Anbau von exzellenten costa-ricanischen Kaffees zu erhöhen. Davon abgesehen hat billiger Kaffee normalerweise bereits einiges an Qualität und an gesunden Komponenten verloren.

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